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Ich habe eigentlich mehr aus Spaß vor 11 Wochen den 3-tägigen Kartoffel-Reis-Test gemacht - ich hatte keine gravierenden Symptome und dachte nicht, dass MCAS was mit mir zu tun haben könnte. Es waren drei abgefahren tolle Tage und ich habe es bis jetzt weitergemacht (also das Folge-Protokoll mit schrittweiser Erweiterung der Nahrungsmittel). Was mir am stärksten auffällt/mir am meisten bedeutet dabei: ich erlebe dass mein Verhältnis zu meinem Körper sich verändert hat. Es fühlt sich so an, als würde ich besser für ihn sorgen. Ihn mögen. Freundlich zu ihm sein. Und das ist irgendwie gleichbedeutend mit „freundlich zu MIR sein“,“ für mich sorgen“, auf einer ganz grundlegenden Ebene.
Konkret bemerke ich: ich fühle mich präsenter in meinem Körper, irgendwie „parat“, wie wenn meine Muskeln bereit sind anzupacken. Und meine Haut ist ganz anders geworden. Zum Beispiel habe ich mich jetzt öfters gewundert, beim morgendlichen Blick in den Spiegel, an den Tagen wo ich mich nicht gut gefühlt habe: dass mein Gesicht frisch aussieht! Ich glaube das ist die Haut, die fast ein bisschen zu leuchten scheint. Überhaupt ist meine Haut ganz geschmeidig geworden, sie war sonst sehr trocken. Sogar an den Ellbogen die trocken-harten Schrumpelfelder sind verschwunden! Und so wiederkehrende kleine Hautentzündungen an den Zehen sind auch einfach nicht mehr aufgetreten. Und ich fand es fast normal, nach dem Essen immer mal wieder erschöpft zu sein; das gabs jetzt auch nie mehr! Und so Zustände von Erschöpfung mit Heißhunger sind auch verschwunden…
Ich bin absoluter Fan von dieser Ernährungssache, unterstützt mit Isometrics (auch im Buch).
Ein unglaublich empfehlenswertes Buch für alle auch mit milderen Symptomen, die nicht zusammen zu gehören scheinen oder für die Niemand eine medizinische Erklärung findet: Unverträglichkeiten, Magen-Darm-Beschwerden, Erschöpfung/Fatigue/Energielosigkeit, Konzentrationsstörungen/Brain-Fog, (Muskel)Schmerzen, Migräne, Hautrötungen, die kommen und gehen, sich ausdehnende Überempfindlichkeiten, bronchiale Hyperreagibilität, plötzliches Herzrasen/Kreislaufprobleme, Unterleibsbeschwerden, ….. all das können offenbar Aspekte von MCAS sein. In diesem brandneu überarbeiteten, superspannenden Buch findet man wissenschaftlich fundierte, sehr gut verständliche Erklärungen zu den Abstufungen von Symptomkomplexen, die auch als „Central Sensitivity“ bezeichnet werden und vor allem: praxiserprobte Anleitungen für den selbstbestimmten und aktiven Weg da hinaus.
Die Übungen und das diagnostische 72-Stunden-Ernährungsprotokoll ist bis auf die Einkaufsliste präzise beschrieben, leicht umsetzbar und kann unmittelbare Hinweise geben, ob MCAS bei einem selbst eine wesentliche Rolle spielt um dann darauf aufbauend weitere therapeutische Schritte zu unternehmen. Mit Neurobiologie zur Selbstregulation!